Im Juli durften wir die Intelstrom GmbH als neues Mitglied bei AIR begrüßen. Um das Unternehmen besser kennen zu lernen, haben wir mit dem Geschäftsführer, Nagendra Kurella, ein kurzes Interview geführt.
Wo liegt der inhaltliche Schwerpunkt Ihres Unternehmens?
Wir entwickeln KI, die das Bauwesen versteht. Cortex, unsere erste Plattform, erfasst Bauprojekte als Ganzes und beschleunigt die Arbeit von Planungs- und Baufirmen- von der Planung über Berechnung und Dokumentation bis zur Projektabwicklung, auf einer verlässlichen, normbasierten Grundlage und mit dem Menschen als Entscheider.
Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen?
Das Besondere an uns ist unsere Überzeugung, dass KI Branchen und Unternehmen weit mehr bieten kann, als heute genutzt wird – wenn man ihr die richtige Richtung gibt. Genau das setzen wir im Bauwesen um: projektübergreifend, verlässlich und unter menschlicher Kontrolle.
Was macht aus Ihrer Sicht den KI-Standort Regensburg aus?
Regensburg steht für etwas, das uns tief beeindruckt: Vor über 700 Jahren einen Dom wie diesen zu errichten, verlangte enormen Willen, Können und Weitblick – und er steht bis heute. Diese Haltung, etwas Beständiges zu schaffen, das Generationen überdauert, ist für uns das eigentliche Fundament dieser Stadt. Wir glauben, dass genau dieser Geist Regensburg auch zu einem starken Ort für KI macht: Es geht nicht um schnelle Effekte, sondern darum, mit Sorgfalt etwas zu bauen, das Bestand hat – und in diese Richtung wollen wir KI ins Bauwesen bringen.
Warum treten Sie AIR bei?
Wir glauben, dass die großen Fortschritte in der KI durch geteiltes Wissen und gemeinsame Arbeit entstehen – nicht im Alleingang. In AIR sehen wir für Intelstrom das stärkste Fundament, um unsere Vision einer verantwortungsvollen, beschleunigten KI voranzutreiben. Zugleich möchten wir selbst beitragen – vor allem mit unserer praktischen Erfahrung, KI in einem stark regulierten Umfeld einzusetzen.
Wo sehen Sie Kooperationspotenzial mit anderen Mitgliedern?
Am konkretesten wird Kooperation für uns dort, wo unser Wissen aus dem Bauwesen auf andere Kompetenzen im Cluster trifft – etwa Computer Vision zur Auswertung von Plänen, Sensorik und IoT für Daten vom Bau, oder Forschung zu vertrauenswürdiger KI. Aus solchen Schnittstellen entstehen Anwendungen, die keine Seite allein entwickeln könnte.



